| URSULA SCHULZ-DORNBURG | |
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Publikation:
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Grenzlandschaften Zellen, aus der Felswand gehauen. Von Eremiten, emigrierten syrischen Christen, beginnend im 6. Jahrhundert. Bertubani, Udabno, Natlismtsemeli, Tschitschriduri, Zamebulo, Mrabalzkaro, Dodosrka, Muchrani, Saberejbi, Berebis Seri, Werangaredja. Die Höhlen waren von außen nicht zu sehen. Felsenhöhle, Körperhöhle. Blick von innen durch die Öffnung nach außen: Wüste, leere Weite, nichts sonst. Nichts außer dem reinen Horizont, oben und unten. Drinnen, allseits vom Fels umgeben. Orientierung an der Schwerkraft. Vertikale Achse, Verbindung von Himmel und Erde. Von da aus entfaltet sich das Körperbewußtsein in den Raum. Verkörperter, plastischer, sphärischer Raum. In den Höhlen keine Bilder. Nur angedeutet in Gliederungsformen der Wände oder flüchtig eingeritzt in den Stein, sgraffito: das Kreuz, Vertikale und Horizontale. An den Wänden die Meißelspuren der Arbeit an Fels. Kraftfelder. Resonanzraum. Hallraum. Felsenhöhle, Körperhöhle, Augenhöhle, Kamera. Höhlenöffnung, Auge, Objektiv. Fokus der in sich gegenläufigen Bewegung von Blicken und Erblicktsein. Out of the cavern of my eye l looked into Infinity.
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